Hotelbeschreibung und -bewertung
Das Hotel ist 1984 erbaut worden und damit das erste und älteste Hotel in Hurghada. Fotos im Hotel zeigen die Entstehung der Anlage. Die Transferzeit vom Flughafen beträgt nur ca. 10 - 20 Minuten. Insgesamt gibt es inzwischen 522 Zimmer, bestehend aus den ebenerdigen Bungalows und den Zimmern im vierstöckigen Seitentrakt, wobei die Zimmer im T-Block (100 Suiten) zu den modernsten der Anlage gehören. Da sich die Bungalows in einer riesigen Gartenanlage mit Bouganvillea, Palmen und vielen weiteren Sträuchern und Blumen befinden und diese auch als Sonneschutz für die Terrassen dienen, gibt es natürlich auch täglich viele vertrocknete Bläcker, die vor allem bei stärkerem Wind häufig die Wege bedecken. Aber viele "Gärtner" sorgen für entsprechende Sauberkeit. Das Hotel befindet sich größtenteils in "deutscher Hand" (sehr viele Stammgäste). Daneben trifft man vor allem Holländer, Skandinavier, Franzosen und Italiener. Die Angestellten sind fast alle sehr freundlich, auch die "Gärtner", die aber neben "guten Morgen" kaum weitere Worte kennen. Ein freundlicher Gruß von mir von hier auch an Mr. Becks (Sie erkennen ihn auf jeden Fall), der uns jeden Morgen mit einem freundlichen Lächeln begrüßte.

Die Entfernung zum Strand ist am günstigsten vom T-Block, der direkt am Strand liegt. Aber auch von den Bungalows sind es maximal ca. 300 - 400 Meter. In der direkten Hotelumgebung befinden sich diverse Arkaden. Sogar ein Biergarten (wer sowas braucht) ist vorhanden. Nebenan befindet sich das schöne Hotel Siva (links vom Giftun Beach), mit schöner Gartenanlage und toller Strandzunge.

Zum Service gibt es absolut keine Beanstandungen. Fast alle Angestellten sind freundlich, wenn man ihnen auch etwas Freundlichkeit entgegenbringt, was eigentlich selbstverständlich sein sollte. Natürlich lässt sich alles mit ein wenig Trinkgeld noch verbessern. So waren auf den Zimmern Schwäne oder Krokodile aus Handtüchern gebastelt oder auch nur mal die Bettdecken oder Schlafanzüge kunstvoll gestaltet worden. Von den Kellnern bekommt man auch schon mal ein Getränk, das man noch nicht mal bestellt hat oder Erdnüsse an den Tisch gebracht. Aber auch ohne Trinkgeld wird man freundlich bedient. Deutsch können hier im Giftun Beach fast alle Bediensteten, die Kontakt zu den Gästen haben, sei es an der Rezeption oder im Speisesaal.
Es gibt neben dem Hauptrestaurant, wo man drinnen und draußen speisen kann, noch das orientalische Restaurant Dawwar und das La Piazetta, wo man gegen Anrechnung von 30 LE auch aus der Hauptkarte bestellen kann. Getränke sind hier allerdings immer extra zu bezahlen. Sauberkeit ist kaum zu bemängeln, auch am Buffet werden verkleckerte Speisereste sofort beseitigt. Hier im Hauptrestaurant, oberhalb der Lobby, werden Frühstück und Abendessen eingenommen. Das Mittagessen gibt es am Strand unter Palmen, was m.E. sehr gut gelöst ist, da man sich nur T-Shirt und Hose überziehen braucht und nach dem Essen sofort wieder Sonne, Strand und Meer genießen kann. Hier haben mich allerdings die Katzen gestört, die auch häufig von den Touristen gefüttert werden. 
Das Essen selbst wechselt im wöchentlichen Rhytmus. Am Strand gibt es täglich Pizza (Wartezeit einplanen), Nudeln und ab und zu Pommes. Außerdem gegrillte Köfta, Fische, Lammfleisch, Leber und natürlich Hähnchen (täglich) in verschiedenen Variationen. Leckeres Rinderfilet im Teigmantel wird einmal die Woche Donnerstags angeboten. Außerdem gibt es verschiedene Käse-, Kuchen- und Puddingsorten. Zum Frühstück kann man ebenfalls aus einer umfangreichen Auswahl wählen: Spiegeleier, Omeletts etc. werden frisch zubereitet. Creps, Gemüse, Kartoffeln etc. sowie 3 Wurst- und verschiedene Käsesorten und Marmelade und Honig sind vorhanden. Weiche Brötchen, diverse Brotsorten, Croissants, Kuchen etc. runden das Angebot ab. Obwohl man immer reichlich Auswahl hat und immer satt wird, ist die derzeitige Durchschnittsbewertung von 4,4 für die Gastronomie nach meinem Geschmack allerdings etwas zu hoch. Aber es ist halt alles Geschmackssache...

Es gibt diverse Bars, angefangen von der Lobbybar mit täglicher Live-Musik und daneben der Roxy-Bar, etwas verqualmt und dunkel. Zum Gartenbereich findet man eine Außenbar und zusätzlich noch eine Zeltbar mit Wasserpfeifen. Außerdem gibt es die Strandbar und eine Bar im Theater, wo man bis ca. 20 Minuten nach Ende der Shows Getränke bekommen kann. Eis für die Kinder gibt es an einem separaten Stand während der Beachzeiten.

Oberhalb der Lobby befinden sich ruhige (Lese-) Ecken und das Internetcafe. Für ca. 15 Minuten zahlt man ca. 1 US-Doller. Kwad- und Schnorcheltouren werden an zwei Ständen angeboten und die obligatorischen Ausflüge nach Luxor und Kairo kann man kaum noch woanders als bei der Reiseleitung buchen (diverse Gründe). Diverse Sportmöglichkeiten sind vorhanden und werden von der Animation angepriesen, z.B. Beachvolleyball (Eishockey ! auf Anspielung auf das kalte Wetter in Deutschland), Tennis, Fußball etc. Ein Fitnessraum ist ebenfalls vorhanden. Billard ist ebenfalls im All-inclusive-Programm enthalten, allerdings erst ab 16 Jahre.

Ein großer Kinderspielplatz ist vorhanden, ebenso ein Kinderpool. Aber auch der Strand ist für Kleinkinder sehr gut geeignet, da flach abfallend. Der saubere Strand gehört sicherlich zu einem der schönsten von Hurghada, mit feinem Sand und flach abfallend mit türkisfarbenem Meer bei entsprechender Sonneneinstrahlung (gegen 14 Uhr). Duschen und Toiletten sind vorhanden und werden immer sauber gehalten. Wer gerne Strandspaziergänge unternimmt, hat hier noch recht gute Möglichkeiten. Bei anderen Bewertungen wird dies häufig bemängelt. Dies liegt aber hauptsächlich an der Sicherheit der Anlagen. Fast alle Hotelstrände sind durch Mauern begrenzt. Hier beim Giftun kann man allerdings ca. 500 Meter am Royal Palace rechts hinunter wandern oder links hoch auch ca. 500 Meter bis zum Ende der wunderschönen Landzunge beim SIVA Grand Beach und bei Ebbe sogar noch weitere ca. 200 - 300 Meter durch knietiefes Wasser. Von diesen weitesten Punkt können geübte Schwimmer dann bis zum Hotelstrand zurück schwimmen.
Liegestühle dürfen laut den ausgestellten Strandregeln nicht reserviert werden, worüber ich zunächst sehr froh war. Auffallend war dann allerdings, dass viele Touristen täglich die selben Liegen an den besten Plätzen hatten und somit diese (deutsche) Unsitte anscheinend trotz Regeln auch hier Einzug gehalten hat und sogar die Strandboys teilweise mitspielen (gegen "Bestechungs-Trinkgeld"). Ansonsten konnte man eigentlich immer eine freie Liege finden, wenn auch teilweise nur in der prallen Sonnen direkt am Strand oder unter dem "Schattenabdach".

Die Hotelanlage besteht aus insgesamt 522 Bungalows und Zimmer. Wer gerne in einem Zimmer mit Meerblick untergebracht sein möchte, der sollte auf jeden Fall als Sonderwunsch "T-Block" angeben. Die 100 Suiten sind recht groß und deutlich jünger als die in die Jahre gekommenen Bungalowzimmer. Dafür bieten die bereits 1984 erstellten Bungalows inmitten einer traumhaften Gartenanlage mit Bouganvillen in allen Farben, Palmen etc. reichlich viel fürs Auge. Hier gibt es drei verschiedene Größen: 1. Sehr klein und kaum geeignet für zwei Personen, wird eher als Einzelzimmer vergeben. 2. Mittlere Größe, gut geeignet für zwei Personen, sehr beengt für Familien mit einem Kind. 3. Groß, gut geeignet für 2 Erwachsene mit einem Kind, aber auch mit zwei Kindern noch ganz akzeptabel. Nicht so schön ist (Kinder sehen das ganz anders), dass viele Katzen hier herumstreunen und nachts auf den Stuhlkissen der Terrasse liegen. Auch nicht jedermanns Sache ist sicherlich, dass jeder in die Bungalows hineinsehen kann. In einigen Blocks befinden sich zwischen den Bungalows lediglich 3 - 4 Meter Abstand. Ausreichend groß sind die Badezimmer, auch in den kleinen Bungalowzimmern, mit Duschwanne und Vorhang. Ein Föhn ist vorhanden. Auch gibt es in allen Bungalows Mückenschutz für die Steckdose (mit Plättchen), was allerdings trotzdem keinen 100prozentigen Schutz bietet. Die vielen kleinen Fliegen sind zwar nicht schön anzusehen, sind aber nicht lästig und sitzen mehr oder wenig immer an den selben Stellen.

Telefonkarten für 20 ägyptische Pfund oder zurzeit für 30 LE (35 LE incl. 5 LE Bonus) oder umgerechnet 4 Euro sind direkt rechts neben dem Hotel im Shop zu bekommen. Hiermit kann man ca. 5 bis 6 Minuten sogar auf deutsche Handys telefonieren. Telefonzellen befinden sich direkt vor dem Hotel nur 50 Meter rechts und links. Die mittig liegenden sind nicht für Auslandsgespräche geeignet.
Ein Hotelarzt ist täglich ab 12 Uhr zu erreichen. Eine Behandlung kostet ca. 35 Euro zuzüglich ca. 10 Euro für Medikamente.
Zu den Wetterverhältnissen kann erwähnt werden, dass es nach meinen Informationen im Zeitraum von März bis Mai häufig auch Tage mit sehr starkem Wind gibt, der allerdings meistens nach zwei bis drei Tagen wieder abklingt. In diesen 2 Ferienwochen habe ich bei meinem dritten Ägyptenurlaub das erste Mal richtige dunkle Wolken gesehen (bisher immer WOLKENLOS oder nur wenige Schönwetterwolken) und ca. 2 - 3 Regentropfen. Da es hier das letzte Mal nach Angaben von Einheimischen 1997 richtig geregnet hat, ist Ägypten eine echte Alternative für die Osterferien zu den canarischen Inseln, die bei einer Familie ca. 1000 Euro teurer und wo die Temperaturen fast immer mindestens 5 Grad kälter sind. In unseren 2 Wochen waren lediglich die ersten beiden Tage (wie erwähnt Wolken) etwas kühler bei 23 Grad und windigem Wetter. Danach lagen die Tageshöchsttemperaturen durchweg bei 26 bis 30 Grad, zu Ostern sogar bei 34 Grad.

Auf jeden Fall zu empfehlen ist der Ausflug nach Luxor zu den Königsgräbern. Hier empehle ich, den Ausflug bei FTI zu buchen (65 Euro), da Masen (Name des Begleiters) absolute Spitze ist, perfektes Deutsch spricht und viel Interessantes über Land und Leute erzählt. Außerdem bietet FTI diesen Ausflug bis zu 10 Euro günstiger an als die übrigen Veranstalter. Leider kann man die Ausflüge nicht mehr wie früher zum halben Preis bekommen. Wenn man bedenkt, dass die Eintrittsgelder für Karnak (50 LE), Hatschepsut (25 LE) und Valley of the Kings (70 LE) allerdings umgerechnet bereits 20 Euro betragen und außerdem das Mittagessen und die Fahrt über den Nil im Preis enthalten sind, dann man den Reisepreis insgesamt als angemessen bezeichnen.

Ein letzter Tipp zum Schluß: Besuchen Sie unbedingt die Beachparty im Hotel (alle 2 Wochen ?). Nicht wegen der bekannten Partyhits der 70er und 80er-Jahre, nein NUR allein wegen des Superauftritts der Kellner!!! Mehr braucht man nicht zu erwähnen...